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Projekt "Praxisorientierte Erzeugerkriterien für Streuobstprodukte in den Naturräumen Schwäbische Alb und Albvorland"
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Region
Neckar-Alb reich an Streuobstwiesen |
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| Problem
Überalterung und Nutzungsaufgabe Trotz intensiver Bemühungen für ihren Erhalt sind schon seit Jahrzehnten eine Überalterung und ein Rückgang der Bestände zu beobachten. Bei der Biotopkartierung Baden-Württemberg 1981 - 1989 wurden 50 % der kartierten Streuobstbestände als gefährdet eingestuft (Höll & Breunig 1995). Die Hauptursache dafür liegt aufgrund der geringen ökonomischen Rentabilität in einer Vernachlässigung und Aufgabe der Nutzung. Nach Expertenmeinung lassen sich Streuobstwiesen allein durch die bislang hauptsächlich angewandten Instrumente der Raumordnung, durch staatliche Förderprogramme sowie durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege großflächig nicht erhalten (z.B. Weller 1996). |
![]() Abb. 2: Streuobstbrache am Scheibengipfel bei Reutlingen |
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Neuer
Ansatz mit ökonomischem Reiz Lästige
Kontrollen - unüberschaubare Vielfalt |
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| Zielrichtung
des Projektes: Transparenz Hauptanliegen des Projektes sind die Erstellung und Einführung verbindlicher und auf verschiedene Qualitäten abgestufter Erzeugerkriterien. In Zusammenarbeit mit dem PLENUM-Team im Landkreis Reutlingen sowie in Abstimmung mit Praktikern (Obsterzeuger und Obstverwerter) und dem für PLENUM-Erzeugerkriterien zuständigen Mitarbeiter bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe, werden zwei übergeordnete Zielrichtungen verfolgt. Zum einen soll die Möglichkeit eröffnet werden, dass viele regionale Erzeuger von verschiedenen Streuobstprodukten in ein gemeinsames Streuobstkonzept integriert werden können. Zum anderen soll für Verbraucherinnen und Verbraucher die oben geschilderte Vielfalt bezüglich der Herkunft und der Erzeugung der Produkte nachvollziehbar und transparent werden. Weiterhin sollen erste Erkenntnisse über das künftige Marketing gewonnen werden. |
![]() Abb. 3: Streuobstwiese im Bühler Tal westlich Tübingen |
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Stand
des Projektes Zum Starten des Berichts hier klicken (Pdf-Dokument, 261 KB). Dieser Entwurf wurde mit Naturschutzverbänden und vor allem den Obstverarbeitern in einem weiteren Prozess abgestimmt. Seit September 2003 liegen nun die abgestuften Erzeugerkriterien in der endgültigen Fassung vor. Diese fließen in die Kooperations- und Verarbeitungsverträge zwischen der Streuobstinitiative und den Obstverarbeitern und in die Liefer- und Annahmeverträge zwischen den Obsterzeugern und den Obstverarbeitern ein. |
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| Ansprechpartner: | |
| Herr
P. Seiffert Telefon: 0 74 73 / 95 09 - 22 Telefax: 0 74 73 / 95 09 - 25 E-Mail: info@rvna.de |
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Zuletzt
aktualisiert am: 22.09.2003
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