Teilregionalplan Windenergie beschlossen

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Neckar-Alb hat am 20. Januar 2026 den Teilregionalplan Windenergie mit großer Mehrheit beschlossen. Damit erfüllt der Regionalverband seinen gesetzlichen Auftrag, mindestens 1,8 % der Regionsfläche für den Ausbau der Windenergie festzulegen.

Der Teilregionalplan weist insgesamt 32 Vorranggebiete für Windenergie mit einer Gesamtfläche von 7.035 Hektar aus. Dies entspricht rund 2,78 % der Regionsfläche. Davon entfallen 4.037 Hektar auf den Landkreis Reutlingen, 1.334 Hektar auf den Landkreis Tübingen und 1.664 Hektar auf den Zollernalbkreis.

Ich freue mich sehr, dass wir diesen intensiven Planungsprozess erfolgreich abschließen konnten. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Städten und Gemeinden für die konstruktive und offene Zusammenarbeit sowie allen, die sich am Planungsprozess beteiligt haben. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass der Teilregionalplan Windenergie nun auf soliden Beinen steht. Wir haben sehr damit gerungen, welche Flächen geeignet sind. Letztendlich traf die finale Entscheidung die Verbandsversammlung.“, sagt Eugen Höschele, Verbandsvorsitzender des Regionalverbands Neckar-Alb.

Im Rahmen des formellen Beteiligungsverfahrens zum Teilregionalplan Windenergie (Entwurf 2025) sind insgesamt 676 Stellungnahmen von 490 Personen sowie 127 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange eingegangen. Aus der Beteiligung haben sich vor allem redaktionelle Anpassungen im Textteil und im Umweltbericht ergeben, jedoch keine Änderungen an der Flächenkulisse.

Die Planung entfaltet bereits ihre Steuerungswirkung: Alle dem Regionalverband bis dato bekannten Standortplanungen für Windenergieanlagen liegen innerhalb der nun beschlossenen Flächen. „Damit sichern wir die räumliche Steuerung des Ausbaus der Windenergie in der Region Neckar-Alb und vermeiden, dass Anlagen außerhalb der regionalplanerisch festgelegten Flächen entstehen.“, erklärt Dr. Dirk Seidemann, Verbandsdirektor des Regionalverbands Neckar-Alb.

Der Teilregionalplan Windenergie sowie die Abwägung aller eingegangenen Stellungnahmen sind unter www.rvna.de/wind abrufbar.