Regionales Entwicklungskonzept der Flächen für Lkw-Ladeinfrastruktur
Darum geht's
Für die Einhaltung der Klimaschutzziele hat die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs eine bedeutsame Rolle. Der batterieelektrische Lkw wird unter den emissionsfreien Antrieben als bevorzugte Antriebsform der Zukunft angesehen. Dies sind auch die Ergebnisse einer vom Verkehrsministerium in Auftrag gegebene „Bedarfs- und Standortanalyse von E-Lkw in Baden-Württemberg“, welche den Bedarf an öffentlichen, halböffentlichen und privaten Ladepunkten für Lkw bis in das Jahr 2035 und potenzielle, zu prüfende Standorte aufzeigt.
Der erwartete Hochlauf der elektrisch betriebenen Lkw erfordert einen bedarfsgerechten und koordinierten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Tragende Faktoren wie Verkehrsströme, Netzkapazität und Flächenverfügbarkeit erschweren die Standortermittlung und müssen für eine zukunftsorientierte Planung gezielt adressiert werden. Neben den bestehenden Hemmnissen gilt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Lkw als Chance für weitere kommunale Standort- und Wirtschaftsentwicklung.
Vor diesem Hintergrund erarbeitet der Regionalverband Neckar-Alb im methodischen Austausch mit anderen teilnehmenden Regionalverbänden im Auftrag des Verkehrsministeriums ein „Regionales Entwicklungskonzept der Flächen für Lkw Ladeinfrastruktur“ für die Region Neckar-Alb. Dabei werden potenzielle Standorte für das Laden von Lkw in enger Abstimmung mit betroffenen Kommunen, Netzbetreibern und regionalen Akteuren unter Berücksichtigung relevanter Faktoren und Kriterien betrachtet, analysiert und bewertet und damit mögliche Umsetzungsstandorte identifiziert. Die Ergebnisse des Entwicklungskonzepts dienen als Grundlage und Rahmen für weitere Entscheidungen sowie die Realisierung und Förderung von Lkw-Ladestandorten.
Projektlaufzeit
01.2026-12.2027

